Die Aktivitäten des Vereins werden jährlich in einem umfangreichen Jahresprogramm festgelegt und veröffentlicht. Ergänzt und abgerundet werden die in eigener Regie durchgeführten Aktivitäten durch Programmpunkte der diözesanen Arbeitsgemeinschaft der Männervereine der Erzdiözese Bamberg (DIAG). Der St. Josef - Verein Niederndorf ist aktives Mitglied der 26 Vereine umfassenden diözesanen Arbeitsgemeinschaft der Erzdiözese Bamberg sowie des Landesverband Katholischer Männergemeinschaften (KMG) in Bayern e.V.
Im vorliegenden Bericht möchten wir über ausgewählte Aktivitäten unseres St. Josef- Vereins (einem Querschnitt) im 2. Halbjahr 2024 berichten:
Der St. Josef - Verein Niederndorf unterstützt die Pfarrgemeinde immer wieder bei der Ausstattung der St. Josefskirche und des Pfarrzentrums. Im Jahr 2025 richtete sich unser Hauptaugenmerk auf die Restaurierung der 3 Skulpturen Hl. Josef, Hl. Maria Immaculata und Hl. Mutter Anna in unserer Josefskirche.
Die drei Skulpturen wiesen einen recht unterschiedlichen Erhaltungszustand auf. Allen gemein war eine starke Oberflächenverschwärzung durch Kerzenruß. Zudem zeigten sich im unteren Drittel Wachsspritzer und Feuchtigkeitsschäden von der früheren Aufstellung auf den Altären.
Da die Skulpturen seit der Neuaufstellung im Jahr 2013 nun solitär auf Stehlen stehen, ist man vor dieser Art Schäden in Zukunft sicher. Gerade die Hl. Anna ist durch ihre Polimentvergoldung und -versilberung enorm feuchtigkeitsempfindlich und darf nicht äußeren Witterungseinflüssen ausgesetzt werden.
Im Rahmen der umfassenden Generalrestaurierung wurden an den Skulpturen Risse geschlossen und abschließend retuschiert, gelockerte Teile umfangreich gefestigt und gekittet, Ausbrüche gekittet und geglättet, dunkelbraune/fleckige Überzüge auf Vergoldungen gelöst, Farben aufgefrischt und Vergoldungen erneuert.
Durch das Verrutschen und Bewegen des Kreuzstabes war der Finger des Jesuskindes abgebrochenen und verlorenen. Der Finger wurde ergänzt und so weit möglich verdübelt. Und um den Kreuzstab besser gegen ein Wegrutschen zu sichern wurde oben in die Weltkugel eine kleine Vertiefung gebohrt, in die das untere Ende des Stabes gestellt werden kann.
Die Restaurierung wurde auf Empfehlung der Hauptabteilung Kunst und Kultur der Erzdiözese durch die Dipl. Restauratorin Carolin Roth aus Frensdorf im Zeitraum Juni/ Juli 2024 durchgeführt. Wir waren sehr beeindruckt von der hohen Fachkompetenz der Restauratorin, was wir bei einem persönlichen Besuch in ihrer Werkstätte sehen konnten.
Die Kosten der Restaurierung und den Transport in die Restaurierungswerkstätte und zurück übernahm nach Abzug eines Zuschusses durch die Hauptabteilung Kunst und Kultur der Diözese Bamberg der St. Josef Verein. Grundlage bildeten u.a. Spenden aus der Palmbuschen- und Kräuterbuschenaktion des St. Josef-Vereins.
Am 26. Juli 2024, dem Fest der Hl. Anna haben sich Mitglieder des St. Josef-Vereins und weiterer Vereine aus der Diözese zusammen mit Ihren Familien am Fuße des Veitsberges getroffen, um gemeinsam mit Diakon Michael Schofer zur Veitsbergkapelle zu wallen. Die Veitskapelle ist umgeben von einem majestätischem Lindenkranz auf dem Ebensfelder Hausberg.
Der Leiter der Hauptabteilung Seelsorge Domkapitular Martin Emge, zelebrierte den Gottesdienst auf dem Veitsberg im Freien, der Altar mit Blick auf dem Staffelberg und einer herrlichen Aussicht rund um den Gottesgarten im Obermain. Zum Fest der heiligen Anna, predigte Domkapitular Emge über den Mut, Mut das Wort Gottes zu verkünden, den Mut nie zu verlieren, immer wieder neu anzufangen, Mut bei Schicksalsschlägen die Kraft aufzubringen, Mut zum Glauben!
Im Anschluss war noch ein gemütliches Zusammensein mit Brotzeit und Getränken und musikalischer Unterhaltung am Keyboard von Diakon Michael Schofer.
Am 27. September 2024 trafen sich die Vorstände der katholischen Männergemeinschaften der Erzdiözese Bamberg (DIAG) in St. Josef in Niederndorf. Der St. Josef-Verein als Mitgliedsverein in der DIAG war in diesem Jahr der Gastgeber für das diözesane Jahrestreffen.
In unserer Pfarrkirche St. Josef begrüßten Andreas Kern als 1. Vorstand des St. Josef-Vereins und Thomas Schleicher von der DIAG die Teilnehmer. Zum Einstieg gab unser Präses, Pfarrer Dr. Michael Pflaum einen geistlichen Impuls. Mit einem kurzen Überblick zu unserer Pfarrkirche St. Josef und das Pfarrzentrum/Kinderhaus St. Josef endet der erste Teil des Treffens. Das Vorstandstreffen selbst fand dann im Schulungsraum des nahegelegenen Feuerwehrhauses statt Das Treffen widmete sich schwerpunktmäßig der gegenseitigen Information, Koordination und Abstimmung der verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen auf diözesaner Ebene. Mit einem gemeinsamen Imbiss, welchen das Helferteam des St. Josefs-Vereins Niederndorf für uns vorbereitete klang das Treffen aus.
Am 5. Oktober 2024 gestalteten wir in der St. Josefkirche wie jedes Jahr Feier des Erntedankfests mit. Jeder Gottesdienstbesucher bekam zum Ende des feierlichen Gottesdienstes, welchen unser Vikar P. Joseph mit uns feierte ein Erntedankbrot überreicht. In Gestalt dieses Brotes wollten wir den Menschen die Bedeutung dieses Grundnahrungsmittels bewusst machen
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Vom 22. - 24. November 2024 nahmen Mitglieder unseres Vereins an einem spirituellen Wochenende zum Thema ,,Der Mensch wird des Weges geführt, den er wählt" mit dem Referenten: Diakon Michael Schofer im Kloster Münster Schwarzach teil.
An dem spirituellen Wochenende ließen wir uns vom Rhythmus des Benediktinerklosters Münsterschwarzach mit auf diesem Weg mitnehmen. Morgenhore und Laudes, Mittagshore, Vesper und Komplet (Abendgebet) in der Abteilkirche bildeten die geistigen Wegmarken der Tage.
Am Sonntag, 24.11.2024 haben wir das Konventamt (Gottesdienst des Mönchskonvents), welches der aktuelle Abt, Michael Reepen aus Anlass des Patroziniums des Klosters Münsterschwarzach (Hl. Felizitas) zelebrierte, mitgefeiert. Unter den vielen Mönchen befand sich auch der sehr bekannte Anselm Grün.
Aufbauend auf Impulsen von Michael Schofer („Der Weg des Menschen“, „Vom Leben Gottes – die Präsenz Gottes in meinem Leben“, „Er, Gott, ist drinnen in dir (Zef 3,16-17)“ gingen wir in Gesprächen in Kleingruppen und „Zeiten für Dich“ den Fragen nach:
Wo spüre ich – Gott ist in mir daheim?
Wo bin ich der Fremde, wo spüre ich, dass ich nicht mehr zu Hause bin?
Eingeleitet durch den Impuls „Gott atmet in uns“ lernten wir das Herzensgebet als Übungsweg kennen, Gott zu treffen.
Der Impuls „Mit dem Auferstandenen unterwegs“ war schließlich der Start zum Emausgang, einer ca. 9 km langen Wanderung durch Wald und Wiesen. Dabei gingen wir den Fragen (Was bewegt mich, Was treibt mich an? Welche Sorgen habe ich?) nach.
Zum Abschluss trugen wir unsere Gedanken mit einer brennenden Kerze in der Hand durch das Labyrinth und legten diese im Zentrum mit einem persönlichen Gebet nieder.
Falls wir durch diese Beispiele aus unseren vielfältigen Aktivitäten ihr Interesse geweckt haben sprechen Sie uns an. Männer und Frauen sind willkommen und aufgerufen, sich bei uns zu engagieren und mitzumachen. Wir haben für 2025 wieder ein attraktives Jahresprogramm zusammengestellt!
Andreas Kern, Johann Strigl