Daniel Hartmann

Priesterweihe am 27. Juni 2026,
9 Uhr, im Bamberger Dom
Wir freuen uns sehr, wenn wieder viele aus Herzogenaurach daran teilnehmen. Sicher ist schon, dass viele Ministranten dabei sein werden, organisiert von Maike Bucher.
Der Seelsorgebereich bietet an, dass ein Bus am Tag der Weihe nach Bamberg fährt.
Abfahrt um 07:15 Uhr Parkplatz „Alter Friedhof“,
Rückfahrt um 13:15 Uhr Nähe Dom
Die Weihe dauert ca. 2 Stunden. Danach ist Ausklang mit Bratwürsten und Getränke und Möglichkeit, einen persönlichen Segen vom Neugeweihten zu bekommen
Kosten: 15 €; Anmeldung im gemeinschaftlichen Pfarrbüro
Primiz am 28. Juni 2026,
10 Uhr, in der Pfarrkirche St. Otto
Anschließend sind alle eingeladen zu einem kleinen Imbiss und später Kaffee und Kuchen auf dem Vorplatz.
Die Abschlussandacht ist dann um 16 Uhr. Vor der Andacht hat jeder Gelegenheit, in der Kirche den Primizsegen von Daniel zu empfangen.
Jeder ist herzlich eingeladen!
Daniel Hartmann
Um Kuchenspenden wird gebeten
Für die Kuchentafel suchen wir noch fleißige Kuchenbäckerinnen- und bäcker. Wenn Sie bereit sind, für das Fest einen Kuchen zu backen, würde uns das sehr freuen. Diesen können Sie am 28.06.2026 von 09.00 – 10.00 Uhr im Pfarrzentrum abgeben
Was ist eine Primiz?
Die Primiz ist die erste Eucharistiefeier, die ein neu geweihter Priester nach seiner Priesterweihe feiert. Da steckt das lateinische Wort „Primus“ = Erste dahinter.
Die Primiz findet normalerweise immer im Heimatort, in der Heimatgemeinde des neugeweihten Priesters statt. Bei diesem Gottesdienst predigt ein befreundeter Priester, den der Neugeweihte bewusst ausgewählt hat. Nach dem festlichen Gottesdienst spendet der Priester den Primizsegen, der bei vielen Katholiken besonders beliebt ist.
Was ist das Besondere einer Primiz? Vielleicht treffen bekannte Zeilen aus dem Gedicht "Stufen" von Hermann Hesse ins Schwarze:
„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.“
Priester werden war und ist und wird immer eine Herausforderung sein, die man nur meistern kann, wenn man sich durch die Kraft Gottes getragen fühlt, wenn man eine Leidenschaft für den Glauben an Jesus Christus in sich spürt!
Mit der Priesterweihe und der Primiz steht ein Priester am Anfang. Und der Elan des Anfangs ist zu spüren – es ist der Zauber des Anfangs! Man muss sich als Priester dieses frischen Elans vom Anfang immer wieder bewusst machen, damit dieser Anfangselan in Zeiten des Wandels, des Alltagstrotts, der Krise beschützt und hilft, als Priester weiterzuleben und gut zu wirken.
Den Zuspruch, den man als Neupriester bekommt, ist ungemein wertvoll für den weiteren Weg! Deswegen ist eine feierliche Primizfeier wertvoll sowohl für den Neupriester als auch für alle Mitfeiernden!
Eine Primiz ist außerdem ein Signal des Neupriesters, wie er sich sein Priestersein vorstellt. Man kann Primizen sehr unterschiedlich feiern, volksnah oder exklusiv, mehr strikt oder eher locker. Gerade das Kirchenbild wird durch die Art und Weise, wie der Neupriester die Primiz feiert, deutlich, wenn man die Zeichen zu lesen weiß.
Unser Neupriester Daniel Hartmann hat schon in der Vorbereitung deutlich gemacht, dass er ganz im Sinne des II. Vatikanischen Konzils die Kirche versteht: Wir sind alle Volk Gottes! So freue ich mich wie viele andere auf die Primiz von unserem Daniel!
Pfarrer Michael Pflaum

