Abriss - Neubau
Mittlerweile können wir einiges über den Baufortschritt berichten.
Auf dem St. Josef Platz standen zwei Denkmäler, einmal das Kriegerdenkmal mit den Namen der Gefallenen des ersten und zweiten Weltkrieges sowie ein Sühnekreuz.
Das Sühnekreuz verbleibt an der Stelle, wurde aber gesichert, damit aufgrund der Baumaßnahmen keine Schäden auftreten können.
Das Kriegerdenkmal wird in den Friedhof versetzt. Es wurde von einem Steinmetz fachgerecht zerlegt. Der Bauhof der Stadt hat es abgeholt und auf städtischem Gelände gelagert. Die neuen Fundamente für das Denkmal auf dem Friedhof sind schon vor einiger Zeit vom Bauhof gegossen worden.
Am Bauzaun erkennt man nun die Baustelle. Von der Schulstraße wurde im nördlichen Teil des Friedhoffreigeländes eine Baustraße errichtet, damit die Baufahrzeuge für den nördlichen Trakt des Kindergartens heranfahren können. Diese Straße wird später als Zuweg für den Kindergarten gebraucht.
Vor einer Entkernung wurde das Gebäude auf etwaige Schadstoffe untersucht und umfangreiche Proben genommen. Nach Vorlage der Laborergebnisse konnte die Entkernungsstrategie von den Fachleuten festgelegt werden. In den vielen Bauänderungen über die 100 Jahre sind allerhand Baustoffe verwendet worden, die mit den unterschiedlichsten Stoffen belastet sind und jetzt getrennt entsorgt werden mussten. Das bedeutet, dass die Zeit für die Entkernung länger dauerte als erwartet. Mittlerweile ist die Entkernung abgeschlossen und der Abriss hat begonnen.
Der schwierigste Teil des Abrisses, nämlich die Trennung zwischen der Kirche und Pfarrhaus, war der erste Schritt. Dieser Teil muss händisch abgebaut werden, damit keine Schäden an der Kirche auftreten können. Gleichzeitig muss die Kirche gegen Einwirkungen durch Regen, Sturm usw. geschützt werden. Deshalb verbleibt ein Teil des Pfarrgebäudes noch erhalten, bis der Rohbau des Neubaus in diesem Bereich errichtet ist.
Das Gebäude wird bis zur Kellerdecke abgerissen und dieser dann mit dem Abrissmaterial verfüllt. Dies ist notwendig, damit die schweren Baufahrzeuge zur Errichtung der Spundwände über den verfüllten Keller fahren können. Nach Fertigstellung der Spundwände wird auch der Keller entsorgt und die Baugrube errichtet.
Im Garten werden Rigolen (Sickergruben) schon vorab errichtet, die das Wasser des Geländes und der Gebäude aufnehmen sollen, damit das Kanalsystem nicht belastet wird. Das Regenwasser kann dann in den Untergrund absinken.
Die weiteren Bauarbeiten werden dann voraussichtlich im Frühjahr 2023 beginnen.
