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Pfarrzentrum St. Josef

Kirche St. Josef

St. Josef - Platz 6
91074 Herzogenaurach-Niederndorf

  • Das Pfarrzentrum stammt aus den 20. Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Das Zentrum wurde mit der Kirche in einem gemeinsamen Ensemble gebaut und diente in Niederndorf als Schule, Kindergarten, Schwesternheim sowie für Lehrerwohnungen.
  • Der rechte Gebäudeteil beherbergte die Schule mit drei Klassen. Der mittlere Gebäudeteil, wurde als Kindergarten, „Kinderbewahranstalt so der frühere Name“, verwendet. Der Kindergarten wurde von Schwestern geführt, die im mittleren Teil eine Wohnung bewohnten. Die Schwestern führten nicht nur den Kindergarten sondern kümmerten sich auch um die Krankenpflege im Dorf.
  • Im linken Teil des Gebäudes, was direkt an die Kirche angrenzt, befanden sich die Pfarrerwohnung, die Sakristei und das Pfarrbüro.
  • Nachdem die Schule und der Kindergarten bei der wachsenden Kinderzahl nicht mehr ausreichten und an einer anderen Stelle neu gebaut wurden, änderte sich auch die Verwendung des Gebäudes.
  • Der Raum, der bisher vom Kindergarten genutzt wurde, verwandelte sich zum Pfarrsaal, einem Raum der von der ganzen Gemeinde genutzt werden konnte.
  • 2022 wurde das Pfarrzentrum abgerissen, um für einen Neubau Platz zu schaffen.

ABRISS
  • Die beiden Denkmäler, das Kriegerdenkmal und das Sühnekreuz, auf dem St. Josef Platz wurden gesichert, damit aufgrund der Baumaßnahmen keine Schäden auftreten.
  • Vor einer Entkernung wurde das Gebäude auf etwaige Schadstoffe untersucht und umfangreiche Proben genommen. Nach Vorlage der Laborergebnisse konnte die Entkernungsstrategie von den Fachleuten festgelegt werden.
  • Der schwierigste Teil des Abrisses, die Trennung zwischen Kirche und Pfarrhaus, war der erste Schritt. Dieser Teil muss händisch abgebaut werden, damit keine Schäden an der Kirche auftreten.
  • Im Garten wurden Rigolen (Sickergruben) errichtet, damit das Kanalsystem nicht belastet wird. Das Regenwasser kann dann in den Untergrund absinken.

NEUBAU

Oktober 2023
Der  Ersatzbau für das Pfarrzentrum mit Kindertagesstätte beginnt Gestalt anzunehmen.
Die Bodenplatte, ein starkes Fundament für das Haus, ist fertig. Ein gutes Fundament ist nicht nur für Gebäude wichtig sondern auch für die Menschen, die das Gebäude nutzen.

Februar 2024
Der Keller konnte fertiggestellt und die Treppen eingesetzt werden. Am 2. Februar 2024 wurde die Kellerdecke gegossen. Jetzt kann der Keller außen abgedichtet werden und die Baugrube verfüllt werden, nachdem auch alle Leitungen zur Versorgung für Heizung, Lüftung, Sanitär usw. verlegt sind. Ebenfalls werden die Spundwände, die zur Sicherung der Baugrube notwendig waren, wieder gezogen. Mit dem Mauerwerk des Erdgeschosses kann jetzt begonnen werden.  
Parallel zum Südflügel beginnen jetzt auch die Bauarbeiten am Nordflügel mit dem Aushub für die Bodenplatte, der Verlegung der Grundleitungen und der Errichtung der Bodenplatte. Der Nordflügel des Kindergartens erhält im Gegensatz zum Südflügel keine Unterkellerung.
Wenn nichts Außergewöhnliches auftritt, sollten die Maurerarbeiten vor den Sommerferien fertig sein und die Zimmerer- und Dachdeckerarbeiten sich anschließen können. Ziel ist es, dass die Gebäude vor dem Winter geschlossen sind und die Innenarbeiten weitergehen können. In dem Zusammenhang werden auch die notwendigen Arbeiten an der Kirche durchgeführt.

Oktober 2024
Es hat sich auf der Baustelle viel getan. Beide Flügel des Hauses sind im Rohbau fertig. Das Dach ist nahezu fertig gedeckt, die Fenster und Türen sind eingebaut, so dass das Haus zum Winter hin dicht ist und die Innenarbeiten durchgeführt werden können.
Alle Bereiche, die für die Rohbauarbeiten erforderlich waren (Kran, Container und Lagerplätze) sind geräumt, so dass die weiteren Firmen genügend Platz für ihre Gerätschaften haben.
Als nächstes stehen die Trockenbauarbeiten an, sowie die Elektro- und HLS-Arbeiten. HLS steht für Heizung, Lüftung und Sanitär. Diese Gewerke sind alle vergeben und die Handwerker werden mit der Arbeit beginnen.
Das Richtfest ist für den 21. November 2024 vorgesehen und somit ist ein wichtiger Meilenstein geschafft und ein erster Blick ins Innere des Hauses darf gewagt werden. Nun ist die Architektur des neuen Gebäudes schon deutlich zu erkennen und die vielseitige Nutzbarkeit des Gebäudes lässt sich erahnen.

März 2025
Der Bau der Kindertagesstätte mit Pfarrzentrum nimmt langsam Gestalt an. Auch wenn sich von außen derzeit nicht so viel geändert hat, nimmt der Innenausbau Fahrt auf. An den vielen Fahrzeugen auf der Baustelle kann man erahnen, wie viele Firmen gleichzeitig arbeiten.
Mittlerweile ist das Dach des Südflügels fertig, der Nordflügel wird zeitver­setzt fertig. Die schönen Gauben auf dem Dach des Südflügels ge­ben dem Haus eine besondere Note.
Auch während der kalten Monate wurden die Arbeiten fortgesetzt, so dass vor allem die technischen Gewerke wie Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektrik zügig voran kamen. Die eingebrachte Bauheizung ermöglichte es, den Handwerkern, die zum Teil filigranen Arbeiten unter vernünftigen Rahmenbedingungen zu erledigen.
Der Trockenbau ist in Arbeit, so dass die Innenräume des Südflügels schon deutlich erkennbar werden. Die Arbeiten im Nordflügel erfolgen zeitversetzt.
Ende März begannen die weiteren Putzerarbeiten für lnnen- und Außenputz.
Alle Materialien für den Innenausbau, wie Bodenbeläge, Fliesen usw. wurden festgelegt. Weitere Gewerke wurden ausgeschrieben. Es geht voran.
Am 15. März 2025 wurde die Bekrönung wieder aufgebracht, die das ehemalige Schwesternhaus zierte. Das alte Kreuz konnte mit vertretbarem Aufwand nicht mehr saniert werden. Aus diesem Grund hat die Kunstschmiede Belzer das Kreuz in der ursprünglichen Form wieder rekonstruiert und nach der Segnung auf der Baustelle durch Pfarrer Pflaum mit Hilfe der FFW Niederndorf wieder aufgesetzt. Die Aufrichtung am Patronatsfest St. Josef war natürlich ein Highlight für den Ortsteil.
Der kleinen Zeremonie wohnten neben den Vereinen, dem Bürgermeister Dr. Hacker auch sehr viele Niederndorfer bei. Anschließend zogen alle in die Kirche zum Gottesdienst, der vom Chor Cantus Vox, Niederndorf anlässlich des Patronatsfestes musikalisch begleitet wurde.
Neben dem Richtfest, das im November 2024 gefeiert wurde, war die Wiederbekrö­nung des Hauses ein wichtiger Schritt auch für die Seele des Ortes.
Die Kosten der Rekonstruktion hat der St. Josef Verein übernommen.
Ein herzliches "Vergelt's Gott" an alle Beteiligten.

Oktober 2025

Seit die meisten Gerüste schon abgebaut sind, kommt das neue Gebäude erst richtig zur Geltung. Voller Vorfreude stehen viele Niederndorfer am Bauzaun und bestaunen das Gebäude. "Sieht richtig schön aus.", hört man oft. Oder: "Das wird ein Schmuckstück für unseren Ort." Das tut gut zu hören.
Seit dem 14. Oktober 2025 läuft die Heizung für das neue Gebäude und die Kirche. Die Pelletheizung, die Zusatz- oder Ersatzheizung, wurde schon in Betrieb genommen. Die eigentliche Hauptheizung durch Geothermie sollte zwar schon laufen, aber die dazu notwendigen Tiefenbohrungen können erst ab Oktober getätigt werden, weil aufgrund von Umweltschutzauflagen die Brutzeit abgewartet werden musste..
Der Innenausbau schreitet jetzt gut voran. Die Gewerke Maler, Fliesenleger, Bodenleger, Küche und Schenke usw. sind beauftragt, bzw. haben begonnen. Außerdem haben die Arbeiten am Vorplatz mit dem Einbau der Zisternen und Rigolen für die Regenwasserentsorgung begonnen. Das gesamte Regenwasser der Dachentwässerung geht in die Zisternen zur Gartenbewässerung oder für den Friedhof, bzw. versickert über die Rigolen in den Boden.

März 2026

Der erst Bauabschnitt, der Südflügel des Gebäudes am St. Josef Platz geht der Fertigstellung entgegen. Alle Böden, alle Malerarbeiten, Lüftung, Heizung, Fenster und Türen sind fertig. Wenn die Sanitäreinrichtungen rechtzeitig abgeschlossen sein sollten, könnte sogar das diesjährige Osterfrühstück im neuen Pfarrsaal stattfinden.
Die Küche und die Schenke sind noch nicht ganz fertig, können aber verwendet werden. 
Die Außenarbeiten am St. Josef Platz haben nach dem strengen Winter am 2. März 2026 wieder begonnen, so dass zu Ostern auch der Eingangsbereich vom Platz zum Pfarrsaal fertig sein wird.
Da die Geothermiebohrungen abgeschlossen sind, kann nun auch die Heizung über die Wärmepumpen in Betrieb gesetzt werden. Das Haus und die Kirche wurden bis jetzt mit Hilfe der Notheizung mit Pellets geheizt - für die Pfarrgemeinde eine sehr teuere Angelegenheit. Das war notwendig, da die Bohrfirma nicht wie vorgesehen ab August, sondern erst im Dezember auf der Baustelle arbeiten konnte. Die Brutzeit der Bodenbrüter auf der Baustelle hatte Vorrang.
Wir können also gespannt sein auf unser neues Zuhause.

 

 

Anfahrt

St. Josef - Platz 6
91074 Herzogenaurach-Niederndorf

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