Am 11. November 1921 wurde ein Kirchenbauverein gegründet und die etwa 120 Haushaltungsvorstände des Orts hatten sich schriftlich verpflichtet 200.000 Mark zu spenden. Bereits am 29. November 1921 wurde das ganze Bauvorhaben in einer von Pfarrer Müller aus Herzogenaurach einberufenen Bürgerversammlung gebilligt. Noch am selben Abend genehmigte auch der Gemeinderat den Bau und beschloss die Bildung einer Baukommission.
Als Architekt wurde Prof. Fritz Fuchsenberger aus München verpflichtet. Die Kirche wurde dem heiligen Josef geweiht. Die Weihe der Kirche erfolgte im November 1923.
Renovierung
Zum 90. Weihetag 2013 wurde die Kirche St. Josef renoviert.
Am 7. Januar 2013 wurde mit den Arbeiten begonnen. Alles wurde sorgfältig abgebaut und eingelagert, so dass nach den Bauarbeiten diese ohne Schäden wieder eingebracht werden können. Die übrigen nicht verrückbaren Gegenstände wie Altar, Kanzel und Orgel wurden staubdicht eingepackt.
Viele der Arbeiten wurden in freiwilliger Arbeit durchgeführt. Der Holzboden unter den Bänken musste ebenfalls ausgebaut werden, damit die Bodenheizung eingebaut werden konnte.
Der Innenputz wurde entfernt, neu erstellt und gestrichen. Die Beleuchtung und die neue Kirchenausgestaltung musste miteinander in Einklang gebracht werden, alles sollte stimmig sein.
Es musste Alt und Neu harmonisch miteinander verbunden werden, dass die bestehenden Einrichtungen und die neue Glaskunst als eine Einheit wirken.
Die Inspiration der Glaskünstlerin Anja Quaschinski sowie die handwerklichen Fähigkeiten der Glasbaufirma Hein-Derix aus Kevelear machten den einmaligen Eindruck unserer Kirche möglich.
Zum 90. Weihetag war die Kirche wieder fertig und konnte am 17. November 2013 von Erzbischof Prof. Dr. Ludwig Schick in einem Festgottesdienst wieder eröffnet werden.
