Auf einer kleinen Anhöhe nördlich der Aurach stand bereits im 11. Jahrhundert auf dem Königshofgelände eine Kirche im romanischen Stil.
Diese war bis um 1300 dem Frankenheiligen Martin geweiht.
St. Magdalena war ursprünglich die Stadtpatronin von Herzogenaurach.
Der älteste Teil des jetzigen Baus ist der Chor. Die gotischen Formen weisen auf die Entstehung im 13. Jahrhundert hin.
Ab 1320 wurde mit dem Bau des großen Langhauses begonnen und um 1400 in hochgotischer Form vollendet. Das 17,5 m breite Langhaus wird von einem hölzernen Tonnengewölbe überspannt. Mit dem Langhaus entstand der Giebelturm an der Innenseite der Westwand.
Die Kirche lag bis ins 15. Jahrhundert außerhalb der Stadtmauer und bildete, wie das Schloß, einen eigenen, umwehrten Bereich.
Die letzte größere Restaurierung der Pfarrkirche erfolgte 1978 bis 1980, der Glockenturm wurde 2014 erneuert.

