Weltgebetstag 2022


Ein Gebet wandert über 24 Stunden lang um den Erdball
und verbindet Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche in mehr als 150 Ländern der Welt miteinander!
„ZUKUNFTSPLAN: HOFFNUNG“
Der Gottesdienst zum Weltgebetstag fand am 4. März 2022 in der Kirche St. Otto in Herzogenaurach statt.
Die Gottesdienstordnung haben Frauen aus England, Wales und Nordirland gestaltet.
„I know the plans I have for you.” Dieser Bibelvers ist das Leitmotto des Weltgebetstages.
Inmitten aller Unsicherheiten und Leiden werden wir eingeladen, auf Gott zu vertrauen:
Gott sorgt wie ein Vater und eine Mutter für uns alle und hat einen Plan für uns. So heißt es im Buch Jeremia 29, 1-14.
Die Verheißung Gottes ist ein «Zukunftsplan Hoffnung».
Bibel-Gebet-Solidarität
Die Spiritualität des Weltgebetstages (WGT)
Fernab der „großen“ Kirchenpolitik lebt die Bewegung des Weltgebetstages seit knapp 100 Jahren und jedes Jahr am ersten Freitag im März umspannt eine gemeinsame ökumenische Gebetskette die Welt.
Der Bibeltext aus Jeremia 29,14: „Ich werde euer Schicksal zum Guten wenden!“ war heuer der rote Faden für Lieder und Gebete.
Besonders eindrucksvoll waren die Berichte von Frauen aus England, Wales, Nordirland, die ihr schweres persönliches Schicksal aus der Hoffnung des Glaubens heraus bewältigen: Zukunftsplan Hoffnung.
In St. Otto war der Kirchenraum ideal für die Verwendung eines Beamers. So wurden die Landesvorstellung, die biblischen Texte, die Gebete mit eindrucksvollen Bildern oder gut mitlesbaren Texten dargeboten. Der Kirchenraum konnte leicht abgedunkelt werden, was die Wirkung der „Hoffnungslichter“ – der entzündeten Kerzen – verstärkte.
Die Musikgruppe (Leitung B. Kreppel) war ebenso besetzt mit Mitgliedern aller Pfarreien. Keltische Harfe, Flöten, Gitarre schafften neben Gesang und Keyboard ein besonderes „irisches“ Flair.
Leider war die traditionelle Bewirtung wegen der Coronapandemie wieder nicht möglich – Rezepte wurde mitgegeben für eigenes Ausprobieren von Scones oder Fish`Chips.
Die Solidarität des WGT zeigt sich nicht nur in der Anteilnahme und Fürbitte, sondern auch praktisch: die eingesammelten Spenden fließen in Projekte, die besonders Frauen in Notlagen unterstützen.
In diesem Jahr entschied sich das Team in Herzogenaurach kurzfristig dafür, einen Teil der Spenden der Ukrainehilfe zu überweisen.
Es war schön, dass die Kirche gut gefüllt war und eine gesammelte und auch hoffnungsvolle Atmosphäre spürbar war.
Wir sehen uns wieder 2023!
PS:
Die Vorbereitungen werden getragen von einer Gruppe von Frauen aus der evangelisch-lutherischen, den römisch-katholischen und der freikirchlichen Gemeinde. Mit Ausnahme dieses Jahres ist auch eine Pfarrerin aus der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde dabei.
Bestimmend ist ein guter Geist in der Gruppe, wobei jeder beiträgt, was er gerade gern und gut kann und neben Beruf und Familie zeitlich unterbringt.
Neue Mitglieder sind immer willkommen.
