Katholischer Seelsorgebereich Aurach-Seebachgrund

Gemeinsamer Gottesdienst in Obermembach
In der geographischen Mitte des neuen Seelsorgebereichs (SSB) setzten die Gläubigen aller zugehörigen Pfarreien ein beeindruckendes Zeichen des Glaubens. Von allen Seiten strömten die Besucher und eine große Schar an Ministranten, begleitet vom Glockengeläut der St. Valentin-Kapelle, auf deren Vorplatz ein Altar aufgebaut war und zahlreiche Bänke darauf warteten, besetzt zu werden. Für die musikalische Begleitung sorgten die Band „Spirit of Life“ aus St. Josef und der CKC (Claus-Keller-Chor) aus Weisendorf.
Der leitende Pfarrer Helmut Hetzel begrüßte die Gottesdienstbesucher sowie Landrat Alexander Tritthart und die Bürgermeister aus Herzogenaurach, Oberreichenbach, Heßdorf, Großenseebach und Weisendorf und dankte für dieses Zeichen der Verbundenheit. Kurz berichtete er noch einmal über die Entstehung des neuen SSB und die gemeinsamen Anstrengungen und eröffnete dann die Feier. Das von Pfarrer Johannes Saffer vorgetragene Evangelium handelte von der wundersamen Brotvermehrung. In der Predigt gingen Pfarrer Hetzel und Pastoralreferent Matzick darauf ein und bezogen die Geschichte auf den neuen Seelsorgebereich. Damals wie heute wollten die Menschen nicht nur ihren Hunger nach Speise stillen, sondern auch ihren Hunger nach Gemeinsamkeit und Zuspruch.
Eine Herausforderung für die Gottesdienstbesucher war die Aufforderung von Pfarrer Hetzel, sich zum Empfang der Heiligen Kommunion in verschiedene Gruppen aufzuteilen. Die Gläubigen mussten sich „ihre“ Gruppe suchen und sich an einem Platz zusammenfinden. Dies geschah in Anlehnung an die Brotvermehrung, als Jesus seinen Jüngern befahl, das Brot unter den Gästen zu verteilen. In Gruppen zu 50 oder 100 Menschen könne man sich noch sehen, miteinander sprechen und Gemeinsamkeit erleben.
Am Ende des Gottesdienstes legte Pfarrer Hetzel ein flammendes Bekenntnis zum neuen Seelsorgebereich ab, nachdem er das gute Aufeinanderzugehen und die gute Gemeinschaft hervorgehoben hatte: „Darum werde ich weitermachen, ich werde für die Gemeinschaft kämpfen, weil ich eine große Zuversicht verspüre und die Zukunft gemeinsam zu gestalten.“ Mit so viel positiver Energie versehen machten sich die Gläubigen nach dem Schlusssegen beseelt und gestärkt auf den Weg zum Gasthaus „Waldkrankenhaus“, wo dann auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kam.
