35 Jahre - Kleiderkammer

Kleiderkammer St. Magdalena blickt auf 35 Jahre zurück.
Die Kleiderkammer St. Magdalena entwickelte sich von einer Kleiderausgabe für Spätaussiedler in einer Privatwohnung, über ein ökumenische Kleiderausgabestelle im ehemaligen Wohnheim für Spätaussiedler in der Bamberger Str. 67, hin zur „Kleiderkammer St. Magdalena“.
Dieser Einrichtung sollte nicht nur Spätaussiedlern zugängig sein, sondern allen Herzogenaurachern die Möglichkeit bieten, bei Bedarf und Interesse „Second-Hand Kleidung“ erhalten zu können. Die Trägerschaft übernahm die Pfarrei St. Magdalena und wurde mit großem Engagement in Verantwortung von Frau Betti Maydt und dem Kleiderkammerteam des Sozialausschusses ehrenamtlich geführt.
Im Zuge des gestiegenen Hilfbedarfs für ankommende Flüchtlinge wurden 2016/17 zusätzlich zur Kleiderkammer auch in den beiden Flüchtlingsaufnahmestellen ( Berufsschule und im ehemaligen Praktiker) Außenstellen der Kleiderkammer eingerichtet. Zur Deckung des zusätzlichen Bedarfs organisierte der Sozialausschuss auch eine Sammelaktion im Pfarrzentrum Niederndorf. Diese Aktion war sehr erfolgreich und bis zur Auflösung der Einrichtung konnte Ware ausgegeben werden.
Die Kleiderkammer St. Magdalena steht allen Bürgern offen. Es können dort Kleidungsstücke für Babys, Kinder, Jugendliche und Erwachsene erworben werden, ebenso Gardinen, Bett- und Tischwäsche, Schuhe und Taschen. Da die Kleidung gespendet wird und keine Personalkosten erwirtschaftet werden müssen, kann die Ware gegen einen symbolischen Spenden-Obolus abgegeben werden. So kann man nicht nur durch die Kleiderspende, sondern auch mit jedem Einkauf Gutes tun.
Folgende Aspekte sollten nicht vergessen werden.
Zum einen der soziale Aspekt: Die Spendeneinnahmen werden sowohl für Menschen in finanzieller Notlage aus der Stadt und der Region als auch für gemeinnützige und kirchliche Projekte eingesetzt.
Zum anderen der ökologische Aspekt: Der Warenkreislauf wird gefördert und einer „Wegwerfgesellschaft“ entgegengewirkt.