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Zeltlager 2025

Zeltlager 2025
Datum:
Veröffentlicht: 1.9.25
Cirque de Zela

Zeltlager der Pfarrjugend

Cirque de Zela

Dass so ein Zeltlager mit 120 Kindern einem Zirkus gleicht, das wussten die 45 ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer der Pfarrjugend Herzogenaurach (PfaJuHe) schon lange. Kurzerhand machten sie “Zirkus” deshalb in diesem Jahr zu ihrem offiziellen Motto. Am ersten Sonntag in den Sommerferien tummelten sich deshalb eine Artistin, ein Clown, ein Zirkusdirektor, ein Schlangenbeschwörer und eine Wahrsagerin unter den 120 Kindern und deren Eltern am Gymnasiums-Parkplatz. “Nachwuchsartist*innen dringend gesucht” und “Der Cirque de Zela sucht dich” stand mit leuchtenden Buchstaben auf große Plakate geschrieben.

Nach der Ankunft auf einer Wiese am Waldrand, direkt am Jakobsweg bei Stegaurach (Lkr. Bamberg fiel ein imposantes Bauwerk den Kindern direkt ins Auge: Ein großer, begehbarer Manegebogen aus Paletten, rot und weiß gestreift, mit Vorhang, Tickethäuschen und großem Schriftzug.

Obwohl der Ankunftstag im Zeltlager meist sehr routiniert abläuft, war er in diesem Jahr etwas Besonderes: Ein Filmteam des Bayerischen Rundfunks (BR) begleitete das Leitungsteam einen ganzen Tag lang für eine Reportage. Schon frühmorgens, lange vor den Kindern, begannen die Dreharbeiten und dauerten bis in die Dunkelheit an. Da kam es dann auch mal vor, dass der Lagerfeuer-Hit “Country Roads” für die Kameras gleich ein zweites Mal gesungen werden musste.

Die Geschichte für dieses Zeltlager: Intrigen und eine Liebesgeschichte: Auf der Wiese, auf der sich Don Fabulo di Fantastico mit seinem Wanderzirkus niederlassen wollte, hatte Dirk Zirektor eine Bohrung nach Öl veranlasst und deshalb sollte der Zirkus verhindert werden. Ein böser Hypnotiseur zog alle Leiter in seinen Bann. In der Nacht ließ der Bösewicht dann alle Profi-Artisten und den Zirkusdirektor entführen. Die Aufgabe der Kinder war es an diesem Tag, bei einer großen Wanderung in Kleingruppen Hinweise auf die vermissten Artisten zu finden. Dirk Zirektors Tochter Romina hatte sich zudem in den Sohn des Zirkusdirektors, Julian, verliebt. Aufgebracht drohte Dirk, alles in Brand zu setzen. Doch die Betreuer (in Feuerwehruniform) löschten mit Kübelspritzen die Flammen am Manegebogen.

Am letzten Abend feierten alle gemeinsam das Lagerfest. Die Kinder präsentierten Tanz-, Akrobatik-, Zauber- und Diaboloshows, die sie die ganze Woche über einstudiert hatten und wurden mit tosendem Beifall ihrer Zeltlagerfreunde belohnt.