Zum Inhalt springen

Hilferuf aus Tembladera

Partnerschaft mit Tembladera, Peru
Datum:
Veröffentlicht: 27.5.21

Peru steht nach Meldung des Nachrichtendienstes AFP vom 31. Mai 2021 mit über 180.000 Covid-Toten weltweit an der Spitze der Pandemie-Statistik.
Die Todeszahlen liegen etwa sechsmal höher als in Deutschland.

57 % aller Beschäftigten verloren ihre Arbeitsstelle. - Hospitäler nehmen kaum Kranke auf, weil sie total überbelegt sind. – Im ganzen Land herrscht Sauerstoffmangel.

 

Padre Segundo, der Pfarrer von St. Magdalenas (Herzogenaurach) Partnerpfarrei Tembladera, schreibt am 27. 05. 2021:
Wir betreiben wieder unsere Armenküche, für die wir Hilfe von guten Freunden bekommen.
Von der Provinzverwaltung erhalten wir auch Lebensmittel. Außerdem kassieren wir für das Essen einen Sol ( 25 Cent), der nur den extrem Armen erlassen wird.

Um vier Sauerstoffflaschen (2 kleine, 2 große) mit den entsprechenden Manometern anzuschaffen führten wir eine Spendenkampagne durch. Sogar das Zementwerk gab uns etwas.
Wir brauchen aber noch weitere Sauerstoffflaschen, weil sich die Pandemie hier in Tembladera wie in der gesamten Provinz ausweitet.
Ich bin mit der Ärztin unseres Gesundheitszentrums in ständigem Kontakt.

Der Preis des Sauerstoffs steigt bis auf 800 € pro Flasche.
Falls ihr uns etwas Geld schicken könntet, würde ich damit die Armenküche und ein paar sehr arme Kranke unterstützen. – Und wenn es reicht, würden wir noch Sauerstoff kaufen.

Wir danken euch für eure Besorgnis um uns in dieser schwere Situation unseres Landes.

 

Euer Padre Segundo
 

Wer spenden möchte:
Kath. Kirchenstiftung St. Magdalena
IBAN DE54 7635 0000 0006 0091 46 Stichwort: „Tembladera“

2012 - Kirche in Tembladera
2012 - Kirche in Tembladera