Burgund war Ziel einer Studienreise

Burgund, eine der großen Kulturregionen Europas, war Ziel der Studienreise der Pfarreiengemeinschaft im Mai 2015.
Auf der Fahrt zu dem Ziel Dijon konnte in Ottmarsheim/Elsass die romanische Abteikirche Peter & Paul (Baujahr 1020/1030) besichtigt werden.Drei illustre Namen verbinden sich mit dieser Kirche. Ihr Bau sollte Karl den Großen ehren. Der wichtigste deutsche Papst des Mittelalters, Papst Leo IX.weihte sie. Und aus der Familie des Stifters ging das Geschlecht der Habsburger hervor.
Bei der Stadtführung in Dijon stand auch die Kathedrale St. Bénigne auf dem Programm, bei der Licht- und Lichtkunst im Mittelalter bewundert werden konnte.
Die Fahrt nach Vezelay galt unserer Namenspatronin St. Magdalena.Das dortige gleichnamige romanische Gotteshaus mit dem berühmten Pfingstportal und den Kapitellzyklen ist ein UNESCO Weltkulturerbe.Pfarrer Helmut Hetzel feierte hier mit der Reisegruppe einen Gottesdienst.
Ein weiteres UNESCO Weltkulturerbe stand mit der Besichtigung der Abbaye de Fontenay, gegründet von Zisterziensern, auf dem Programm.
Die Kirche St. Seine in Saint-Seine-l'Abbaye – Benediktinerabtei ist eines der ältesten Klöster Burgunds und Umgebung.Unweit von diesem Ort entspringt der 776 km lange Fluss Seine.
In Vougeot ist eine weitere zisterziensische Gründung des 12. Jahrhunderts.
Auf dem heutige Schloss Clos de Vougeot findet eine der drei berühmten Veranstaltungen der sogenannten „Trois Glorieuses“ statt, der „Drei Ruhmreichen Tage“ in Burgund: die Zusammenkunft der Chevaliers du Tastevin, der Bruderschaft oder Ritterschaft der Weinverkoster.
Ein Besuch von Beaune, dem Zentrum des Weinbaugebietes Côte de Beaune durfte nicht fehlen. Das dortige Hôtel-Dieu ist ein ehemaliges Hospital aus dem 15. Jahrhundert (1443), bis 1971 wurde es als Hospital genutzt und ist mit eindruckvollstes Bauwerk der burgundisch-flämischen Gotik.
Zum Abschluss der Studienreise konnten in Beaune die berühmten Weine dieser Region verkostet werden.